13:00Uhr
Fisher Viehmarkt
Riley und Alex haben für einen akzeptablen Preis das Vieh und die Schafe die sie nebenbei angeschaut haben bekommen. „Na zu Frieden, Boss?“ fragte Riley mit einem Grinsen. „Sicherlich doch. Aber die neue Tierärztin sollte sich mal die Schafe noch anschauen bevor wir die mitnehmen.“ sagte Alex mit einem Lächeln. „Eine neue Tierärztin!?“ wiederholte Riley überrascht. „Guckt nicht so. Was hast du gegen eine Frau als Tierärztin?“ sagte Alex amüsiert. „Nichts.“ sagte dieser schnell. „Sag mal Alex, können wir langsam los?“ fragte Riley vorsichtig. „Ja eigentlich schon. Weißt du was? Wir machen das anderes. Ich geh mal die neue Tierärztin suchen und hoffentlich finde ich Marcus. Und du machst das Vieh startklar und machst dich damit auf dem Weg.“ „Ja klar, wird gemacht Boss“ sagte Riley und machte sich an die Arbeit. Alex grinste ihn an, schaute ihm noch kurz zu und verschwand dann zufrieden in der Menge.
Alex lief von einem Stand zu anderem und suchte Marcus. 'Wo ist der denn jetzt geblieben? Der kann doch nicht zurück gefahren sein. Oder der hat ein Taxi genommen! Wenn das so ist, kann der sich was anhören! Ich könnte jetzt bei Stevie sein!' Dachte er sich. In Gedanken verloren lief er weiter.
In der Zwischenzeit, hatte Riley das Vieh verladen und die Papiere eingepackt. Schnell kontrollierte er noch alles und auch ob alles zu war und stieg dann zufrieden ein. Er startete den Motor und fuhr langsam mit dem Transporter aus Fisher Richtung Killarney.
Alex irrte immer noch durch die Mengen auf der Suche nach Marcus. Nach einer weiteren halben Stunde fand er ihn endlich an der Bar. „Sag mal, du hast sie nicht mehr alle oder!?“ fragte er ihn sauer. „Reg dich mal ab Alex! Ich bin nicht dein Sohn ich kann wohl alleine auf mich aufpassen. Ich brauche keinen Babysitter der auf mich aufpasst!“ antwortete dieser sauer zurück und trank sein Bier. „Ich soll mich abregen? Du hast sie echt nicht alle! Wer ist hier total launisch!? Ich oder du!?“ sagte Alex wütend, versuchte sich aber zu beruhigen. Das Verhalten von Marcus ging ihm langsam auf die Nerven. Marcus ignorierte ihn einfach und trank sein Bier aus. „Das tu ich mir nicht an! Riley ist schon zurück gefahren. Kommst mit zurück? Stevie wartet sicherlich schon. Immerhin ist heute die Geburtstagsparty von Grace. Also kommst du jetzt?“ fragte Alex genervt. Er wollte nur noch nach Hause und hatte keine Lust mehr auf die Laune von Marcus. Als Marcus Grace Namen hört, hätte er ausrasten können. Er konnte einfach nicht verstehen was diese so tolles an Heath fand. 'Was hat er was ich nicht hab!!!???' Diese Fragte stellte sich ihm die ganze Zeit. Und schon wieder konnte er nur noch an sie denken. „Ich blieb heute hier. Sag ihr alles Gute und Liebe zum Geburtstag. Wir sehen uns Morgen“ sagte Marcus traurig, legte das Geld auf den Tresen und verschwand ohne auch noch Alex zu Wort kommen lassen. Alex sieht ihm nur nach. 'Das hat ja heute keinen Sinn mehr!' dachte er sich und drehte sich um. Wieder verschwand er in der Menschenmenge. Nach kurzer Zeit war er beim Wagen stieg ein, kurz überlegte er. 'Kann ich ihn so alleine lassen? Aber das hat kein Sinn heute mit ihm zu Reden. Der kriegt sich schon wieder ein. Ich glaub ich muss mal mit Stevie reden was ich jetzt machen soll' In Gedanken verloren startete er seinen Motor und fuhr zurück nach Killarney. Marcus irrte währenddessen durch Fisher.
14:00 Uhr
Killarney
Riley kam mit dem Viehtransporter endlich nach einer kleiner Reifenpanne auf Killarney an. Er stieg aus und kümmerte sich sofort um die Erstversorgung der Tiere. Er ließ die Tiere auf die Wiese. Erst die Rinder und dann die Schafe. Nach getaner Arbeit gönnte er sich ein Bier und setzte sich auf die Veranda.
Gegen 14:20 Uhr kam auch Alex auf Killarney an. Sauer stieg er aus dem Wagen und knallte die Tür zu. Er ging ins Haus.
„Stevie?...Stevie, bist du da?...Stevie?“ Ging er rufend durchs Haus. „Ich bin Oben“ rief Stevie aus ihrem Zimmer. Sie war gerade dabei unter die Dusche zu gehen. Als er ihre Stimme hörte, ging er gleich hoch zu ihr. Er setzte sich auf die Wanne und sah sie an. „Ich weiß nicht was ich mir Marcus machen soll, Stevie. Der Kerl hat sich nicht mehr alle! Der ist so launisch!“ sagte er fertig und sah sie an. Stevie hatte in der Zwischenzeit schnell fertig geduscht und war gerade dabei sich abzutrocknen. „Alex, was ist denn passiert?“ sie setzte sich auf seinen Schoß und strich ihm über die Wange. „Er ist über beide Ohren verliebt!“ sagte Alex kurz und knapp. „Das ist doch schön. Und wo liegt das Problem?“ fragte sie neugierig. 'Ich muss es ihr doch sagen' dachte er sich. „Versprich mir aber das du das keinem sagst und vor allem Marcus nicht!?“ er sah sie an. „Ja ist gut Alex. Nun sag schon. Wer ist die Glückliche?“ fragte sie neugierig. „Na was denkst du denn? Es ist Grace“ Stevie schluckte. „Mist!“ sagte sie nur. „Das kannst du laut sagen!“ Alex drückte Stevie an sich. „Und zur Party will er auch nicht kommen, wie es aussieht bliebt er heute in Fisher. Ich hoffe er stellt nichts dummes an!“ sagte Alex nachdenklich. Die beiden Unterhielten sich noch eine Weile und machten sich so langsam für den Abend fertig.
Gegen 17 Uhr fuhren die beiden nach Drovers. Riley folge ihnen mit seinem Wagen.
Währenddessen Fisher
Inzwischen war es schon 16 Uhr und Marcus lief immer noch nachdenklich durch die immer weniger werdenden Menschenmengen. 'Vielleicht sollte ich es einfach lassen und zurück nach Melbourne gehen' Er sah sich gar nicht um wohin er lief, er lief einfach nach vorn und achte auf gar nichts. Auch Ingrid lief in Gedanken versunken durch die Gegend. Sie war ein wenig enttäuscht von diesem Tag. Nichts lief so wie sie es sich vorgestellt hatte. Nichts klappte und auch sie war schon am Überlegen wieder abzureisen.
Die beiden liefen diesmal stärker gehen einander, sodass Ingrid nach hinten fiel und Marcus es nur ganz knapp schaffte das Gleichgewicht zu halten. „Ahhh!“ schrie sie. „Können Sie nicht aufpassen?“ schrie ihn schon fast an und rieb sich die Stirn. „Ich? Können Sie nicht aufpassen? Müssen Sie auch in Gedanken verloren durch die Gegen laufen?“ fragte dieser mit normaler Stimme, denn er wusste ganz genau das er derjenige war der in Gedanken verloren durch die Gegend lief. Marcus sah sie an. „Haben wir uns heute nicht schon mal gesehen?“ fragte er vorsichtig und bot ihr die Hand zum aufstehen. Sie sah sich ihn genau an. „Ach nein. Der Herr von heute Mittag. Haben Sie sich schon wieder beruhigt?“ fragte sie neugierig und nahm seine Hand. Sie lies sich hoch helfen. „Danke“ sagte sie leise und sah ihn an. „Ach das waren Sie? Verzeihen Sie. Das ist einfach nicht mein Tag“ sagte er enttäuscht. „Lust auf ein Bier im Pub? Das könnte ich gebrauchen. Außerdem kenne ich hier niemanden.“ bittend sah sie ihn an. Sie hatte keine Lust den restlichen Tag alleine zu verbringen.
Überrascht sah er sie an. „Wenn es Ihnen nichts ausmacht, dass ich launisch bin, wie mein Bruder sagt!“ Er schüttelt kurz seinen Kopf.
„Nein, vielleicht kann man sich gegenseitig ablenken? Lust auf eine Runde Pool oder so?“ fragte sie mit einem Lächeln. „Ach ja ich bin übrigens Ingrid“ sie reichte ihm die Hand. „Pool hört sich gut an Ingrid. Ich bin Marcus. Freut mich Sie kennen zu lernen.“ Die beiden begrüßen sich nun etwas freundlicher als zuvor. „Marcus also“ sie zwinkerte ihm zu. Er sah sie an. Und das Lächeln gefiel ihm. „Also Ingrid, wollen Sie mich in den Pub begleiten?“ fragte er sie und sah sie neugierig an. In der Hoffnung Sie würde ja sagen. „Also, bei dem Sie komm ich mir so alt vor. Wollen wir nicht Du sagen?“ antwortete sie mit einer Gegenfrage und strahlte. „Stimmt, das Du klingt wirklich besser“ Er sah sie an, als er das sagte. „Also abgemacht. Also Marcus, hast du Lust in den Pub zu gehen?“ Sie lächelte frech. „Gern, Ingrid“ sagte dieser mit einem Grinsen. Zusammen machten sie sich auf dem Weg in den Pub in Fisher.
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