*Drovers Run - Feel the passion* Das wohlfühl RGP zur 6. Staffel der beliebten Serie McLeods Daughters |
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19:45 Uhr
Drovers Büro
Grace hielt das Telefon immer noch in ihren Händen und hatte diese in ihren Schoß gelegt.
Er hatte also eine neue Flamme und deswegen war er nicht zu ihrem Geburtstag gekommen.
‚Er hätte sie doch mit bringen können.’
Grace konnte jedoch nicht ausmachen, was sie mehr aufwühlte, der Gedanke daran, dass Marcus eine Freundin hatte, oder der daran das er nicht hier war.
Ein merkwürdiges ihr unbekanntes Gefühl machte sich in ihr breit.
20:00 Uhr
Drovers Run
Grace saß noch etwas länger im Büro und dachte über Dies und Das nach. Aber so wirklich konnte sie es gerade nicht verstehen was in ihr vorging. Sie war glücklich mit Heath. Und jetzt wo Heath auf Drovers ist und Marcus nicht, hatte sie ein komisches Gefühl im Magen. Nachdenklich saß sie da und starrte das Telefon an. 'Ruf ich da noch mal an? Warum ruft er nicht zurück? Warum hat er mir nichts gesagt? Ich dachte wir sind Freunde!'
Als Grace nicht kam, machte sich Regan sorgen.
„Entschuldigt mich mal“ Sie sah ihre Freunde an, stand auf und ging ins Haus. Im Haus sah sie sich um ob sie irgendwo Grace entdeckte. Sie ging durchs Haus und sah sich um. Als sie am Büro vorbei ging, entdeckte sie Grace völlig in Gedanken das Telefon anstarren.
„Hey Kleines. Alles in Ordnung?“ fragte Regan besorgt und sah sie fragend an.
Grace schreckte hoch als die Regans Stimme hörte und sah sie an.
„Hast du was gefragt?“ fragte Grace nach. Denn sie konnte sich nicht Erinnern, was Regan gesagt haben könnte.
„Grace? Was hast du?“ Wiederholte sie ihre Frage, aber anders gestellt.
„Was soll ich denn haben? Alles ist ok“ log Grace und legte das Telefon wieder weg.
„Kleines, ich sehe doch, dass es dir nicht gut geht. Also was verschweigst du mir?“ fragte Regan besorgt.
„Ich weiß auch nicht. Ich dachte Marcus geht es nicht gut. Aber ich hab ihn gerade auf dem Handy angerufen und...“ Sie stoppte weil sie sich unsicher war.
„Und was?“ fragte Regan nach.
„Na ja... Er ging nicht ans Handy! Sondern irgendeine Frau“ sagte sie etwas bitter, wobei sie selbst nicht verstand, was sie daran mehr störte. Das er es ihr nicht gesagt hatte. Oder das sie nicht wusste welche Frau das war und was zwischen ihnen lief.
Regan sah ihre kleine Schwester komisch an. „Ist doch schön, wenn er auch jemanden gefunden hat“ Obwohl sie nicht gerade verstand, warum sich Grace so sehr damit beschäftigte. Grace sah Regan nur an und wusste nicht was sie antworten soll. „Grace, meinst du nicht?“ fragte Regan noch mal nach. „Doch sicherlich. Das freut mich auch, dass er jemanden gefunden hat. Aber ich dachte wir sind Freunde. Und Freunde erzählen sich doch so was. Jedenfalls dachte ich das. Er ist mein bester Freund und irgendwie ist das komisch das er nicht da ist“ Sagte sie während sie weiter auf das Telefon starrte.
„Na Grace, gönne ihm sein Glück. Das tut er doch bei dir auch. Schließlich bist du glücklich mit Heath verlobt Grace“ sagte Regan mit ernster Mine.
„Ja schon, aber trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass er heute da ist. Schließlich wollte ich mit meiner ganzen Familie und meinen Freunden heute feiern“ sagte sie etwas unsicher.
„Ach Kleines. Du wirst noch so viele Geburtstage haben und vielleicht kommt er noch“ Regan ging auf ihre Schwester zu und nahm sie lieb in den Arm. „Ich hab dich lieb“ sagte Grace und umarmte Regan. „Ich dich auch Kleines.“ sagte Regan mit ruhiger Stimme. Sie standen einen Moment lang Arm in Arm da und sagten nichts.
„Ich denke wir sollten mal zurück gehen und deinen Geburtstag feiern“ sagte Regan mit einem Lächeln. „Ja ich denke auch.“ antwortete sie noch leicht nachdenklich, beschloss aber nicht weiter darüber nach zu denken. Doch das war leichter gesagt als getan. Sie verließen das Büro und gingen Arm in Arm zurück zu denn anderen.
20:30Uhr
Drovers Veranda
„Hey Ihr. Da sind wir wieder“ sagte Regan mit einem Lächeln und ließ ihre Schwester wieder los. „Das Frauen aber immer zusammen zur Toilette gehen müssen“ sagte Heath mit einem grinsen und stand auf. Grace schüttelte nur ihren Kopf und ging Heath entgegen. Sie legte ihre Arme um ihn und küsste ihn. Regan setzte sich in der Zwischenzeit wieder zu Dave und nahm seine Hand. Dave beugte sich zu ihr und gab ihr einen Kuss auf die Wange.
Nach einer Weile setzten sich auch Heath wieder auf den Stuhl und Grace nahm platz auf seinem Schoß.
Stevie und Alex unterhielten sich währenddessen mit Riley, Kate und denn anderen. Sie haben mal wider das passende Thema. Herfords und Schafe. Alles unterhielten sich prächtig. Nur Grace war mit ihren Gedanken irgendwie nicht bei der Sache. Versuchte aber so gut wie möglich sich nichts anmerken zu lassen.
Währenddessen
Pub Fisher
Marcus und Ingrid, hatten gegen alle Pärchen, die noch spielen wollten, gewonnen. Und hatten sehr viel Spaß. Marcus vergaß sogar das Grace angerufen hatte. So locker war er schon lange nicht mehr.
Die beiden tranken etwas mehr als geplant und waren nun am Flirten. Seine Augen funkelten, aber das lag nicht nur an der bildhübschen Begleitung sondern auch an dem vielen Alkohol den er im Blut hatte. Aber auch Ingrid war nicht mehr so ohne. Zwischen den Poolspielen hatten sie sich kleine Alkoholschlachten geliefert. Wer am meisten auf einmal runter bekam. Marcus hatte schnell gemerkt, dass Ingrid nicht so leicht zu schlagen war. Diese genoss den Abend und auch ihre Begleitung war nicht so übel, fand sie.
„Ich hab mich in dir getäuscht, Marcus“ sagte sie leicht angetrunken.
„Ach ja? Was hast du denn gedacht?“ fragte dieser auch ebenso angetrunken.
„Was ich gedacht habe fragst du? Heute Mittag dachte ich nur noch was ist das denn für ein Spinner! Der hat sich doch nicht mehr alle! Aber inzwischen finde ich dich sogar richtig heiß“ sagte sie und trank ihr Bier aus.
„Also bin ich ein heißer Spinner, was?“ sagte dieser frech und trank auch sein Bier aus. „Was sagst du? Noch eine Runde?“ fragte er mit einem Grinsen.
„Hmm... ich denke da kann ich noch mithalten“ sagte sie grinsend und bestellte die nächste Runde.
Kurze Zeit später ist das Bier gebracht. „Auf drei!“ sagte Marcus und nahm die Flasche in die Hand. „Auf drei“ sagte sie und nahm auch ihre Flasche in die Hand. „Okay, drei...zwei....“ Marcus machte sich schon bereit und wollte gerade eins sagen, als Ingrid schneller war. „Eins!“ sagte sie laut und trank auf Ex die Flasche aus. Auch Marcus trank schnell das Bier auf Ex aus. Doch leider war Ingrid um zwei Sekunden schneller. „Tja! Gewonnen!“ sagte diese grinsend. „Das war fies. Denn ich war mit zählen dran“ sagte dieser und schmollte. „Tja, mein Lieber. Du bist mir einfach zu langsam“ Sie musste lachen als sie das sagte.
„Was ich und langsam? Du hast mich noch nicht in voller Action erlebt“ antwortete dieser herausfordernd.
„Ach ich denke schon!“ sagte sie frech.
„Was soll das denn heißen?“ fragte er grinsend nach.
„Na, nichts“ sagte sie frech und zeigte ihm die Zunge.
Die beiden alberten noch im Pub weiter herum und unterhielten sich über Dies und Das.
23:00 Uhr
Pub Fisher
Die beiden hatten sich köstlich amüsiert und dabei die Zeit vollkommen vergessen.
Als Ingrid mal eben zur Toilette wollte und vom Stuhl rutschte, merkte sie das der Alkohol seine Spuren hinter lies. Es drehte sich in ihrem Kopf, „Ich denke ich habe genug für heute.“
Sie lachte, dann ging sie für einen Moment weg.
Als sie wieder kam, sah sie Marcus strahlend an, „Also ich weiß ja nicht, wies mit dir ist. Aber ich denke, mir reicht es für heute. Ich hab jemanden gefunden der uns mit nach Gungellan nimmt. Kommst du mit oder willst du hier übernachten,“ sie lachte und sah ihn fragend an. Ihre Wangen waren vom Alkohol gerötet, sie schnappte sich ihre Tasche.
Marcus sah sie etwas verwirrt an, er konnte nicht mehr so richtig klar denken.
Da Ingrid ein Mensch war, der die Sachen immer in sofort Angriff nahm, fackelte sie nicht lang und zog ihn an der Hand mit sich nach draußen.
24:00 Uhr
Gungellan Hotel
Marcus, der immer noch etwas verwundert über das Verhalten von Ingrid war, schwieg fast die ganze Fahrt über. Als sie Gungellan erreichten, war es wieder Ingrid, die aus dem Wagen stürmte, Marcus mit sich zog und sich beim Fahrer bedankte.
So standen sie nun in Gungellan, über ihnen der nächtliche Himmel und beide sahen sich an.
„Es war ein sehr schöner Abend,“ fand Marcus seine Stimme wieder.
„Ja das finde ich auch,“ Ingrid strahlte, schon lange hatte sie nicht mehr einen so unbeschwerten Abend erlebt.
„Aber du willst doch so nicht mehr nach Hause?“ fragend sah sie Marcus an.
Dieser überlegte kurz und merkte, dass er nicht mehr so wirklich in der Lage war zu fahren,
zumal er ja auch gar kein Auto in Gungellan hatte.
Seine Antwort dauert der ungeduldigen Ingrid zu lange, sie ergriff wiederum seine Hand und zog ihn in Richtung Eingang, „Bleib doch einfach hier, ich hab ein Zimmer im Hotel.“
Als sie seinen Blick sah, fügte sie hinzu, „Ich beiße auch nicht.“ Sie lachte erneut.
‚Ihr Lächeln ist wirklich süß,’ dachte sich Marcus und ließ sich willenlos von ihr aufs Zimmer führen.
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