Drovers Run - Feel the passion
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7:30 Uhr
Killarney Auffahrt

Zusammen hatten Marcus und Ingrid ihr Frühstück genossen und er war sehr froh, dass sie schon wieder ganz die alte zu sein schien. Er begleitet sie nach draußen und beide standen sich gegenüber.

Ingrid sah zu Boden und überlegte was sie ihm sagen sollte, dann beschloss sie mit der Wahrheit noch etwas zu warten, denn sie wusste das Heath in festen Händen war und sie wollte sein Glück nicht zerstören.
Nach einer Zeit der Unschlüssigkeit, streckte sie sich und gab Marcus einen Kuss auf die Wange, „Danke für alles!“ flüsterte sie nur.
Ihr Lächeln sorgte für Wärme in seinem Herzen und sah sie mit strahlenden Augen an,
„Das ist doch selbstverständlich. Dafür sind Freunde doch da.“
Sie nickte und griff nach seiner Hand.
Gemeinsam gingen sie zu ihrem Auto, Marcus öffnete ihr die Tür und sie stieg ein.
„Hab einen schönen Tag, und lass dich von Phil nicht ärgern,“ Marcus blickte ihr in die Augen. „Werde ich nicht tun, ich kann mich ja währen.“ „Da bin ich mir sicher.“ Er beugte sich zu ihr nach unten und strich ihr eine Haarsträhne aus dem Gesicht.

„Also viel Spaß heute und vergiss mich nicht ganz.“ Rief er ihr hinter her, als sie den Wagen wendete und davon fuhr. „Wie könnte ich?“ Sie lachte und schloss dann das Autofenster.
Er sah ihr mit strahlendem Gesicht hinterher und verweilte noch eine Zeit.

Unbemerkt von Ingrid und Marcus, hatte Grace hinter der Hausecke gestanden.
Sie war schon früh nach Killarney gekommen und wollte sich ein paar Stellzäune ausleihen.
Da sie auf dem Hof niemanden fand, machte sie sich auf die Suche. Als sie um die Ecke bog, sah sie gerade, wie Ingrid sich mit einem Kuss von Marcus verabschiedete.

Sie hatte das Gefühl ihr Herz würde stehen bleiben, sie fühlte einen Stich, ihre Gedanken begannen zu rasen, Tränen füllten ihre Augen. Grace schüttelte den Kopf, noch immer wusste sie nicht, warum sie Marcus und Ingrid ihr Glück nicht einfach gönnen konnte.
‚Grace du machst dich mit deinem Verhalten nur lächerlich,’ schalt sie sich selbst und wischte sich schnell die Tränen weg.

Dann ging sie auf Marcus zu, „Hey Marcus,“ versuchte sie freundlich zu klingen und hoffte, dass sie sich nicht sofort wieder in die Haare bekommen würden. „Oh Hallo Grace,“ antwortete Marcus und entriss seinen Blick der Auffahrt.
‚Was sie wohl will, sich vielleicht entschuldigen?’ dachte er grimmig, versuchte aber so freundschaftlich wie irgend möglich mit ihr umzugehen auch wenn er immer noch nicht wusste, wo eigentlich ihr Problem lag.
„Was kann ich für dich tun Grace?“ fragte er freundlich. Grace bemerkte, dass er immer noch sauer auf sie war und wusste auch, dass er ein verdammtes Recht dazu hatte, doch es gelang ihr einfach nicht über ihren Schatten zu springen.

Leise begann sie in Worte zufassen, was sie auf Killarney wollte: „Ich wollte fragen, ob wir uns eventuell eure Stellzäune ausleihen können?“
Marcus nickte, „Sicher, wir brauchen sie zur Zeit nicht.“ Antwortete er tonlos. Gemeinsam gingen die beiden ohne ein weiteres Wort zu wechseln in die Scheune und luden dann die Zäune auf den Pickup.
Grace hielt die Stille zwischen den beiden nicht mehr aus. Nervös überlegte sie, was sie ihm sagen konnte. „Hast du Stevie gesehen, ich könnte sie ja gleich mit nach Drovers nehmen.“
Marcus sah zu ihr und hob eine Augenbraue, „Nein, ich habe sie nicht gesehen, aber ich dachte sie wäre heute mit Alex bei euch auf Drovers geblieben.“
Sie biss sich auf die Lippe, „Stimmt, hatte ich ganz vergessen.“ Grace schlug die Klappe des Pickups zu, „Na gut ich werde dann mal wieder,“ sagte sie traurig, dass sie und Marcus sich so schlecht verstanden, machte ihr sehr zu schaffen. Sie hoffte das es ihnen gelingen würde, bald wieder so gut Freunde zu werden, wie sie es einst waren. Dass sie jedoch anfügte, „Ich bin noch mit Heath verabredet.“ Brachte sie nicht unbedingt auf den richtigen Weg, denn bei Erwähnung seines Namens, stellten sie Marcus Nackenhaare auf und er grummelte lediglich ein, „Na dann viel Spaß,“ bevor er zurück zum Haus ging.

Geknickt sah Grace ihm hinterher, ‚Was habe ich bloß getan?’ Es tat ihr weh, dass ihre Freundschaft so geendet hatte und sie schwor sich, dass sie nach einer Lösung suchen würde, ihre Freundschaft zu retten.



 
 
   
 
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