Drovers Run - Feel the passion
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18:00 Uhr
Gungellan Pub

Etwas unsicher schlich Pat in den Pub, denn er wollte Tayler von der Arbeit abholen und ihr bei einem romantischen Picknick endlich seine Liebe gestehen.
Als Tayler ihn erblickte, lächelte sie ihn an, „Hey Pat, was kann ich für dich tun?“
„Eigentlich wollte ich etwas für dich tun,“ antwortete er verlegen. Etwas verwundert sah Tayler ihn an. „Ich wollte dich abholen und dich auf ein kleinen Ausflug einladen.“
Sie legte ihre Schürze beiseite und nahm ihre Tasche, „Ich weiß zwar nicht, womit ich das verdient habe, aber ich hatte eh noch nichts vor.“ Sie lächelte.

Das Tayler ihn begleitete, erleichterte Pat sehr und zusammen gingen sie zum Wagen.
Ohne zu sagen wohin sie fuhren, lenkte er den Wagen in Richtung des Nationalparks.
Die Versuche ihrerseits heraus zu finden, wohin er mit ihr fuhr, blieben ohne Erfolg.
„Pat, bitte wo fahren wir hin?“ bettelte sie, er jedoch blieb stur und verlor kein Wort über das Ziel. Je näher sie dem Ziel kamen, desto nervöser wurde Pat, was Tayler nicht völlig entgangen. ‚Was hat er nur vor?’ grübelte sie und versuchte sich einfach damit abzufinden, dass sie aus ihm nichts heraus bekam.

Am Rande des Nationalparks parkte Pat den Wagen und öffnete Tayler die Tür, diese war von Minute zu Minute erstaunter über sein Verhalten. Jedoch reichte sie ihm ihre Hand und ließ sich von ihm in den Nationalpark führen.
Nach einiger Zeit, die sie Hand in Hand den Weg entlang liefen, kamen sie an ihrem Ziel an.

Taylers Augen weiteten sich. Am Rande eines kleinen Sees lag eine Decke auf der ein Picknick vorbereitet war und welche von Kerzen umrandet war.
Ihre Augen begannen zu leuchten, das einzige was sie heraus bekam war ein erstauntes, „Pat.“
Sein Herz machte einen Hüpfer, als er merkte, dass sie sich freute.
Er sah sich kurz um, ‚Danke Riley.’ Dann nahm er Taylers Hand und führte sie zur Decke.

Hinter einem Baum beobachtete Riley die Szene, er hatte Pat bei den Vorbereitungen geholfen und die Kerzen entzündet als er Pats Wagen hörte.
Nach einiger Zeit beschloss er die beiden allein zu lassen und ritt nach Drovers, wo er selbst noch eine Verabredung mit Kate hatte.

Pat und Tayler hatten sich auf die Decke gesetzt, eine Zeit lang sagte keiner ein Wort, doch dann fasste er Mut. Er nahm ihre Hand in die seine und sah ihr in die Augen.
„Tayler, weswegen ich dich heute hergeführt habe. Mir ist in der letzten Zeit bewusst geworden, wie sehr du mir fehlst, wenn du nicht bei mir bist. Deine Nähe macht mich glücklich,“ er zögerte, suchte nach den richtigen Worten, „Tayler, ich denke ich... Tayler ich habe mich in dich verliebt.“ Sie saß einfach nur da und hätte fast vergessen zu atmen. Erst langsam verstand sie, was Pat ihr soeben gesagt hatte. Ihr Herz begann zu rasen, sie hatte ja bisher keine Ahnung, dass er genauso empfand wie sie.
Als sie nichts sagte, wurde Pat immer nervöser, war es falsch gewesen, ihr zu sagen, was er empfand. Fast schon flehendlich sprach er sie, „Bitte Tayler so sag doch etwas!“
Sie war unfähig etwas zu sagen, als sie jedoch sein verzweifeltes Gesicht sah, wollte sie ihn erlösen. Tayler sprang auf, ging zu Pat, umarmte ihn zunächst fest und als sie sich von ihm löste, blickte sie ihm tief in die Augen und nach Ewigkeiten wie es ihm vorkam, küssten sie sich zunächst schüchtern und dann immer leidenschaftlicher.
„Ich liebe dich auch Patrik,“ flüsterte Tayler.

22:00 Uhr
Drovers Weide, unter dem Windrad

Ungeduldig saß Kate auf dem Rand der Badewanne und wartete auf Riley, ‚Warum bist du nur so nervös, er ist doch nur ein Freund. Ist er das wirklich?’
Sie blickte umher und hoffte er würde bald kommen, dann würde sie auf andere Gedanken kommen, aber war sie in letzter Zeit nicht so nervöser wenn er bei ihr war?

In den letzten Tagen hatten Riley und Kate viel Zeit zusammen verbracht, sie waren oft zusammen ausgeritten, waren in den Pub gegangen, hatten zusammen zu Abend gegessen.
Doch keiner von beiden wollte sich eingestehen, dass da etwas zwischen ihnen war, was mehr als nur Freundschaft war.

Nach Ewigkeiten, wie es Kate erschien, kam Riley mit seinem Pferd an galoppiert, noch während er vom Pferd stieg, rief er ihr zu, dass es ihm wahnsinnig leid tat, dass er so spät dran war. Er ging zu ihr und gab ihr einen flüchtigen Kuss auf die Wange. Dann gesellte er sich zu ihr, „Entschuldige, aber ich musste Pat helfen.“ Kate blickte ihn fragend an, „Wie du musstest Pat helfen, wobei denn?“ Riley lächelte und ihre Knie wurden weich, es war gut das sie saß.
„Na ja wie soll ich sagen, er und Tayler, ich, ich habe das was vorbereitet.“ Während er amüsiert drein sah, war Kate von dieser Aussage eher verwirrter. „Pat, er hat sich in Tayler verliebt und hat das jetzt endlich auch mal gemerkt und da ich denke, dass sie ebenso empfindet, schätze ich, wir haben ab heute ein neues Paar auf Drovers.“ „Das ist ja fantastisch,“ entfuhr es ihr und sie freute sich für Pat, denn nach der Sache mit Ash, hatte er so eine liebe Freundin wie Tayler verdient. Dann sah sie hinauf in den Himmel und ging ihren Gedanken nach. ‚Was passiert da zwischen mir und Riley, warum habe ich den Wunsch, dass er mehr für mich empfindet, als nur Freundschaft?’ Während sie darüber grübelte und sich sicher war, das ihr Wunsch absurd war, saß ein schweigsamer Riley neben ihr und hatte ganz ähnliche Gedanken.

1 Woche später
18:00 Uhr
Drovers Veranda

Als Pat ihr seine Gefühle gestand, konnte Tayler ihr Glück kaum fassen um so bedachter war sie zunächst darauf es geheim zu halten und so genossen die beiden ihre gemeinsame Zeit im Stillen. Doch auf der anderen Seite war sie so glücklich, dass sie dieses Glück am liebsten mit der ganzen Welt, oder zumindest ihren Freunden teilen wollte.
Da sie es nicht länger aushielt, machte sie sich eines Abends, als Pat leider keine Zeit für sie hatte, auf die Suche nach Regan. Sie sollte es als erstes erfahren, immerhin war sie für Tayler eine mütterliche Freundin und bedeutete ihr viel.

Wie vermutet fand Tayler Regan an einem ihrer Lieblingsplätze, der Veranda.
Da diese grad vor sich hin döste, betrat sie die Veranda leise um sie nicht zu erschrecken.
Durch Taylers Schritte geweckt, öffnete Regan ihre Augen, „Hey Tayler, alles klar mit dir?“ Die Frage war eher rhetorischer Natur, denn es war ihr nicht entgangen, dass es Tayler in letzter Zeit sehr gut ging und ihre Augen strahlten.
„Mir geht es super,“ antwortete sie, dann fuhr sie fort, „Kann ich mich zu dir setzen?“
Regan nickte, „Ja klar setz dich ruhig zu mir und leiste mir etwas Gesellschaft. Dave ist ja mit Pat im Pub,“ ‚wie du ja sicher weißt,’ fügte sie in Gedanken hinzu. Denn es war ihr auch nicht entgangen, dass Taylers Augen noch mehr strahlten, wenn sie Pats Namen erwähnte, oder er in ihrer Nähe war.

Tayler setzte sich zu Regan und eine Weile schwieg sie, dann sah sie zu ihr, „Ich würde dir gern etwas erzählen.“ Begann sie vorsichtig. Regan lächelte sie an, „Du weißt doch, dass du mir alles erzählen kannst.“ Seit sie wieder hier war, hatte sich ihr Verhältnis zu Tayler weiter verbessert und sie war wirklich zu einer Art Mutterersatz für sie geworden. Doch es war keineswegs etwas, das sie störte.

Noch einmal entstand eine kurze Pause, doch dann sprudelte es nur so aus Tayler heraus:
„Also Pat und ich wir sind ein Paar. Er hat mich letzte Woche zum Stausee im Nationalpark entführt und es war so romantisch. Er hatte ein Picknick vorbereitet und viele Kerzen aufgestellt. Und dann, dann hat er mir gesagt das er mich liebt. Und ich hatte doch immer gedacht, er sieht in mir nur eine Freundin...“ Regan kommentierte die Aufgekratztheit Taylers nur mit einem amüsierten Lächeln, ‚ach ja die erste große Liebe.’
Als Tayler ihren Monolog beendet hatte, stand Regan auf und nahm sie in den Arm, „Na dann gratuliere ich dir mal,“ mit einem Lachen fügte sie hinzu, „Willkommen in der Familie Schwägerin.“ Nun war es auch Tayler ihre Aufgeregtheit zu vergessen und zu lachen.

Währenddessen im Pub

Dave und Pat hatten es sich mit einem Bier an einem Tisch gemütlich gemacht. Eine Weile sprachen sie über dies und das, doch dann wollte Dave endlich den Grund für Pats gute Laune erfahren, auch wenn er es sich denken konnte, denn Regan hatte ihm gegenüber ein paar Andeutungen gemacht.
„Also Brüderchen, jetzt rück aber mal mit der Sprache raus. Was ist der Grund für deine grandios gute Laune?“ Er klopfte ihm brüderlich auf die Schulter.
Pat sah seinen großer Bruder etwas verlegen an, „Na ja es ist Tayler, ich hab ihr endlich gesagt was ich für sie empfinde und ich hatte Glück, sie wollte mich immer noch als Freund.“
Dave nickte, „Dann hatte Regan also recht.“ Patrik verstand nicht ganz, „Was hat Regan, damit zu tun?“ „Na ja, sie hatte so was schon vermutet, denn du bist nicht der einzige, der in letzter Zeit, sehr gute Laune hat.“ Er zwinkerte ihm zu. „Und was unsere Freundinnen angeht, haben wir wohl beide Glück, dass sie die Geduld hatten auf uns zu warten, bis wir’s mal gerafft haben. Scheint ja bei uns in der Familie zu liegen, dass das etwas länger dauert.“
Dave prostete Pat zu.


 
 
   
 
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